90 % der Unternehmen außerhalb der CSRD planen, mit nachhaltiger Berichterstattung fortzufahren

| Jiří Staník

Das Unternehmen osapiens hat in Zusammenarbeit mit Professor Andreas Rasche von der Copenhagen Business School mehr als 400 Führungskräfte (CSO, CFO, CIO, Leiter Compliance und Supply Chain) aus europäischen Unternehmen mit mehr als 1 000 Mitarbeitenden angesprochen.

90 % der Unternehmen, die im Rahmen von Omnibus I von den CSRD‑Pflichten ausgenommen wurden, planen, ihre Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Berichterstattung beizubehalten oder sogar auszubauen.

86 % von ihnen geben an, dass sie weiterhin Berichte auf dem Niveau der CSRD‑Standards erstellen können.

90 % der Befragten geben an, dass nachhaltige Daten bereits teilweise oder vollständig in die Finanzberichterstattung integriert sind.

Unternehmen nutzen Nachhaltigkeitsdaten beispielsweise für: operative Planung (53 %), Innovation und Prozessdesign (48 %), Finanzplanung (38 %) sowie Risikobewertung in der Lieferkette (38 %).

Unternehmen beschreiben die Vorteile der Berichterstattung vor allem in: besserer Übersicht über Klima‑ und operative Risiken (49 %), stärkerem Vertrauen der Investoren und der Fähigkeit, auf ESG‑Anfragen zu reagieren (44 %), Erfüllung von Kunden‑ und Partneranforderungen (44 %), besserer Verknüpfung von Finanz‑ und Nachhaltigkeitsentscheidungen (43 %).

90 % der Befragten erwarten in den nächsten 12 Monaten einen Anstieg der Investitionen in Werkzeuge und Automatisierung der nachhaltigen Berichterstattung. Andererseits geben 84 % zu, dass ein nachlassender regulatorischer Druck im Laufe der Zeit zu weniger internen Ressourcen für die Berichterstattung führen wird.

Zu den größten Herausforderungen gehören: Kosten für Datenerfassung und -analyse (43 %), fragmentierte Daten über Systeme hinweg (40 %), schlechte Integration von Technologien (31 %) und unklare Verantwortungszuordnung für die Berichterstattung (29 %).

CSRD ESG Reporting Nachhaltigkeit OmnibusI

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