BMW i3 Neue Klasse: Nachhaltigkeit als Basis, nicht nur als Zusatz
Der neue BMW i3, gebaut auf der Plattform Neue Klasse, zeigt, wie ein ganzheitlicher Ansatz für Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie aussehen kann – vom Lieferketten über die Produktion bis zum Lebensende des Fahrzeugs.
CO₂-Vorteil gegenüber dem Verbrennungsmodell bereits nach 1–2 Jahren Betrieb. Emissionen in der Lieferkette um ein Drittel reduziert dank erneuerbarer Quellen und recycelter Materialien.
30 % Sekundärmaterialien im gesamten Fahrzeug – Aluminiumteile des Fahrgestells enthalten 80 % Recyclinganteil, Felgen 70 %. Gen‑6‑Batterie mit recyceltem Kobalt, Lithium und Nickel – 33 % geringere Emissionen pro Wh gegenüber der vorherigen Generation.
Vorderer Stoßfänger: Anzahl der Materialtypen von 15 auf 7 reduziert, Anteil recycelbarer Kunststoffe von 46 % auf 85 % gestiegen. Im Innenraum Sitze aus Textil, hergestellt aus 100 % recyceltem PET.
Die Produktion startet 2026 in München, ab 2027 wird das Werk vollständig auf elektrische Fertigung umstellen.
BMW hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und bis 2030 im Vergleich zu 2019 CO₂ um 40 Millionen Tonnen zu reduzieren.
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Der globale Markt für recycelte Kunststoffe wird bis 2035 jährlich um 7,2 % wachsen.
Polestar ist als erster Automobilhersteller, der die komplette CO₂‑Bilanz jedes Fahrzeugs veröffentlicht hat.