Wölfe, Otter, Biber – wenn der Schutz der einen die anderen gefährdet
Landwirte, Jäger, Fischer und Wildzüchter wollen mit dem Ministerium für Landwirtschaft (MZe) und dem Ministerium für Umwelt (MŽP) einen selektiven Schutz bestimmter Tierarten besprechen. Einige geschützte Wildtiere verursachen nach ihrer Aussage Schäden, verringern die Artenvielfalt in der Natur und können die Umwelt insgesamt gefährden.
Konkret geht es um Wölfe, Otter, Biber, Füchse oder Raben. Während Wölfe und Füchse Nutztiere bedrohen, fangen Otter Fische und Wirbeltiere, und Biber können natürliche Barrieren stören, was zu Überschwemmungen oder der Entstehung neuer Feuchtgebiete führt.
Verbände fordern eine systemische Lösung: weniger Bürokratie und den Schutz der Natur als Ganzes, nicht nur einzelner Arten. Die bestehenden Entschädigungen seien ihrer Meinung nach unzureichend und belasten den Staatshaushalt zunehmend.
Beide Ministerien (MZe und MŽP) bestätigten ein gemeinsames Treffen Ende März. Das Thema resoniert auch auf EU-Ebene.
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